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T H E R A P I E D E R F R U C T O S E M A L A B S O R P T I O N
In erster Linie liegt die Therapie der Fructosemalabsorption in der Reduzierung bzw. Vermeidung des mit der Nahrung aufgenommenen Fruchtzuckers. Weiterhin sollte auch die Aufnahme von Zucker vermieden werden. Normaler Haushaltszucker besteht zu 50 % aus Fructose und 50 % Glucose. Entgegen der oft gelesenen Theorie, dass Glucose den Transport von Fructose günstig beeinflusst, wird normale Saccharose von den wenigsten Patienten vertragen. Sorbit bzw. Sorbitol sollte absolut vermieden werden. Sorbit blockiert die Glut-5 Transporter vollkommen und verschlechtert somit die Fructosemalabsorption. Sorbit ist vor allem in Diät- bzw. Light-Produkten und auch in Kaugummis zu finden. Sorbitol ist auch in den meisten Zahnpastas zu finden.
Die Theorie sagt, dass Traubenzucker (Glucose) das Resorptionsdefizit ausgleichen kann. Diesen Effekt kann man insofern nutzen, als dass man fruchtzuckerhaltiges Obst mit gleichzeitiger Aufnahme von Traubenzucker verträglicher machen kann. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass dies keine gängige Methode ist, um Fruchtzucker verträglich zu machen. Nach einer erfolgreichen Diätphase kann jeder selbst testen, ob dies auch in der Praxis funktioniert.
Als erstes ist es jedoch wichtig, die Aufnahme von Fruchtzucker, Zucker, Zuckeraustauschstoffe sowie Zuckeralkohole in jeglicher Form zu meiden Die zeitliche Einhaltung einer solchen Diät ist individuell und daher nicht allgemein bestimmbar. Die Diät sollte auf jeden Fall eingehalten werden bis man über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei ist. Erst dann sollte mit der Testphase begonnen werden.
Sinnvoll ist es, wenn während der Diät ein Präparat zur Darmsanierung eingenommen wird. Durch jahrelange „falsche“ Ernährung hat der Darm enorm gelitten, es haben sich viele schlechte Darmbakterien angesammelt und in den meisten Fällen fehlen Milchsäurebakterien. Unter Medikamente finden Sie einige Vorschläge solcher Präparate. |
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