Symptome
   

S Y M P T O M E 


Bei der Fructosemalabsorption kann Fructose nur begrenzt oder gar nicht aus dem Dünndarm resorbiert werden. Deshalb treten hohe Konzentrationen von Fructose vom Dünndarm in den Dickdarm über. Dort wird der nicht resorbierte Fruchtzucker von Darmbakterien aufgenommen und zu Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettige Fettsäuren verstoffwechselt. Wasserstoff ist bereits kurz nach der Aufnahme in der Atemluft nachweisbar und wird deshalb gerne zur Diagnose einer Fructosemalabsorption verwendet: H2-Atemtest (Wasserstoffatemtest).

Während der Wasserstoff keine Beschwerden verursacht, führt die Bildung von Kohlendioxid zu Blähungen und die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren zu Durchfällen. Deshalb sind Blähungen und Durchfälle die Hauptsymptome der Fructosemalabsorption. Die betroffenen Patienten klagen über Bauchschmerzen, meist im linken oder rechten Unterbauch, Blähungen, Auftreten von Bauchkrämpfen, auf Distanz hörbare Darmgeräusche, plötzlich einsetzenden Stuhldrang, weiche Stühle bis hin zu wässrigem Durchfall, manchmal mit Schleim, jedoch immer ohne Blutauflagerungen.

Weitere mögliche Symptome sind Müdigkeit, Leistungsabfall, Schlafstörungen, Schwindel, depressive Verstimmungen bis hin zu Depressionen, Kreislaufbeschwerden, Gelenkbeschwerden und migräneartige Kopfschmerzen. Einige Patienten klagen auch über Herzrythmusstörungen bzw. Herzrasen in Begleitung mit panikartigen Anfällen.


 

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